Vita von Silvia Weger

1942 in Berlin geboren, Schulzeit und Berufsausbildung in Stuttgart und am Bodensee. Schon früh habe ich mich intensiv mit Tonarbeiten beschäftigt und als Erwachsene mit Kursen auf der Drehscheibe und mit Aufbautechniken unter geschulten Lehrern in der Waldorfschule in Stuttgart mein Können erweitert.

1994 stieß ich zum Feuerbacher Tonkreis. Mit den Tonreliefbildern habe ich Andachten und Ausstellungen in Stuttgarter Kirchen und Gemeindehäusern mitgestaltet. Um die Arbeit effektiver zu gestalten eröffnete ich zusammen mit Gerhard Kuhlmann 1996 die Feuerbacher Kunstwerkstatt und Galerie um unsere Bilder und Töpfereien besser präsentieren zu können.

Im Jahr 2000 fassten wir mit der Kunstgruppe „Feuerbacher Hobbykünstler“ viele Interessierte zusammen und organisierten gemeinsame Ausstellungen für die Gruppe. Zeitgleich wurde bei uns getöpfert und gemalt, was wir, Gerhard Kuhlmann und ich seit 2003 als Aktion „Art Yourself“ für jedermann in unserer offenen Werkstatt anbieten. Diese Möglichkeit wird von vielen begeistert angenommen. Es wurden Kindergeburtstage mit der Möglichkeit zu töpfern bei uns gefeiert, Kindergärten kamen zu uns und töpferten und natürlich auch viele Erwachsene nehmen das Angebot an, am Freitagnachmittag die Arbeitswoche mit töpfern gemütlich ausklingen zu lassen.

2006 entwarf ich in gemeinsamer Arbeit mit Gerhard Kuhlmann das Bühnenbild zu „Installation mit Fluxus“, was in unserer Galerie als großes Fest gefeiert wurde. Nebenher entstanden viele Skulpturen, die bekannteste ist wohl Toni Kugel, die ich auf Ausstellungen in Stuttgart und Umgebung ausstellen durfte.

2009 wurde ich zur Teilnahme beim 1.Keramikpreis der Ofenstadt Velten zum Thema: "Gartenträume einer Kurfürstin" (siehe: www.okm-velten.de) eingeladen. Mein Exponat ist noch dort und wird weiter ausgestellt. Seitdem habe ich an vielen weiteren Ausstellungen, unter anderen einmal im Jahr in Möckmühl, teilgenommen und freue mich immer, wenn ich eingeladen werde, denn es ist für mich ein Ansporn neues zu gestalten.

Meine Intentionen

Arbeiten mit Ton heißt für mich, ruhig werden, harmonische Formen finden, die Hände wirken lassen.

Wenn die entstandene Form meinem kritischen Blick genügt, kann sie gebrannt und evtl. glasiert werden, sei es ein Krug, eine Schale, eine kleine Figur, ein Relief.

Mir bereitet es Freude, mit anderen zu arbeiten und mein Können weiterzugeben.